Fehler aktiv managen

Ein zentraler Netzanschlusssensor verstummt; enmacs:FLEX erkennt die Stille und fährt die abhängigen Systeme kontrolliert herunter, statt auf einen veralteten Wert weiterzusteuern.

Manchmal holt uns die Realität schnell ein…

Erst kürzlich haben wir beschrieben, dass wir Wert darauf legen auch “messbar zu machen, was sich nicht messen lässt”. Und nun wurde es schon konkret und ernst.

Ein zentraler Netzanschlusssensor fiel aus. Genau der Sensor, auf dessen Werten unser Einspeisemanagement seine Entscheidungen trifft. Das Tückische: Ein ausgefallener Sensor bleibt einfach still. Und ein System, das nur auf Werte schaut, hätte weitergesteuert. Mit jeder Minute weiter weg von der Realität. Bis aus der falschen Steuerung ein echtes Anlagenrisiko geworden wäre.

Doch so kam es nicht.

enmacs:FLEX hat nicht nur auf den Wert geschaut, sondern auch auf dessen ‘Stille’. Dadurch konnten die abhängigen Systeme kontrolliert heruntergefahren und potentielle Folgeschäden vermieden werden. Voll automatisiert, ohne dass ein Mensch zufällig im Dashboard darüber stolpert.

Genau das meinen wir mit Fehler aktiv managen. Nicht: Fehler verhindern — das kann niemand. Sondern: erkennen, sicher reagieren, melden. Steuern kann jedes EMS, solange alle Daten fließen. Der Unterschied zeigt sich in dem Moment, in dem eine Datenquelle wegbricht — und die bricht früher oder später immer weg.